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D’Chamber gëtt degradéiert

Fräie Mikro 100,7

Frank Wies 11 Juni 2026

Ëmmer méi dacks gi Gesetzer mat immensem Zäitdrock an der Chamber gestëmmt, woubäi richteg Debatten an Analysen op der Streck bleiwen. Dat ass net nëmme problematesch fir d’Roll vun eisem Parlament, mee och allgemeng fir d’Glafwierdegkeet vun den demokrateschen Instanzen, mengt de Frank Wies.

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Léon Gloden lässt sich von seiner eigenen Ideologie blenden

Luxemburger Wort
rt 10.6.2026 Statt auf die Praxiserfahrung der Zivilgesellschaft zu hören, boxt der Innenminister im Alleingang und im Eilverfahren den neuen Asyl- und Migrationspakt durch.
Trotz Kritik aus der Opposition äußerte sich Léon Gloden dagegen, das Votum zum Migrationspakt, das am Dienstag stattfinden soll, zu verschieben.  Foto: Anouk Antony/LW-Archiv

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Europas Rückschritt in der Asylpolitik

Editorial

Der Backlash in der Asylpolitik findet im Migrations- und Asylpakt seinen Ausdruck. Von konservativen, rechtspopulistischen und rechtsextremen Kreisen wurde ein Schreckgebilde aufgebaut, das die gesamte Flucht- und Migrationsthematik verzerrt. 75 Jahre nach der Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention scheint die „Wiege der Menschenrechte“ nur noch eine Priorität zu kennen: ablehnen, abschieben und abschrecken.

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Warum Abschottung das Geschäft der Schleuser erst richtig ankurbelt

Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau von Hannes Einsporn,

publiziert in der Robert Bosch Stiftung newsletter  02/2026 Migration und Einwanderung

Migrant boat rescued in Mediterranean Sea CENTRAL MEDITERRANEAN - AUGUST 26: A boat carrying 130 migrants, including 18 women and 6 girls, from Egypt, Eritrea, and Sudan, departed from Libya at 4:00 a.m. on August 26, 2025, attempting to reach Europe. After a fishing vessel alerted about their position, the rescue ship Astral, operated by the NGO Open Arms, approached to distribute life jackets and water to those on board. Later, the Italian Coast Guard arrived and transferred all the passengers to safety. Joan Galvez / Anadolu Unspecified Unspecified. Editorial use only. Please get in touch for any other usage. PUBLICATIONxNOTxINxTURxUSAxCANxUKxJPNxITAxFRAxAUSxESPxBELxKORxRSAxHKGxNZL Copyright: x2025xAnadoluxJoanxGalvezx
Ein Boot mit 130 Geflüchteten aus Ägypten, Eritrea und dem Sudan vor der Küste Libyens. © Imago/joan Galvez/IMAGO

Härtere Maßnahmen gegen irreguläre Migration machen die Flucht teurer und gefährlicher. Doch die Schleusernetzwerke profitieren davon. Ein Gastbeitrag von Hannes Einsporn.

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Packe mir dat?

Virun 10 Joer sot déi deemoleg Bundeskanzlerin Angela Merkel den historesche Saz « Wir schaffen das! ». Wéi hu mir zu Lëtzebuerg dës Zäit genotzt, fir Flüchtlinge ze integréieren? Dat sech freet d’Laura Zucoli, Biergerrechtlerin, an hirem Fräie Mikro.

25.9.2025

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Eine Diskussion im Sinne von Demokratie kann nie falsch sein

Armand Back, Editorial, tageblatt 7.Juni 2025
Zehn Jahre Referendum: Eine Diskussion im Sinne von Demokratie kann nie falsch sein
Editorial / Zehn Jahre Referendum: Eine Diskussion im Sinne von Demokratie kann nie falsch sein
Sonntag, 7. Juni 2015: Wahlhelfer leeren in Bonneweg eine der Urnen aus – die Wahlbeteiligung lag damals bei knapp 86,8 Prozent Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

2015 scheiterte die Öffnung der Demokratie. Heute deutet sich ein Meinungsumschwung an.

Nein, nein, nein hieß es heute vor zehn Jahren auf die Fragen jenes Dreifachreferendums, das Luxemburg demokratischer machen sollte. Im Zentrum stand das vorgeschlagene Ausländerwahlrecht. Knapp 80 Prozent lehnten es damals ab. Nun liefert eine von der ASTI in Auftrag gegebene und vom Umfrageinstitut Ilres durchgeführte Befragung ein überraschendes Ergebnis: Zwei Drittel der Einwohner und 58 Prozent der Wahlberechtigten in Luxemburg würden demnach ein Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer befürworten. Die 2024 durchgeführte Polindex-Studie deutet, wenn auch erheblich weniger stark, einen ähnlichen Umschwung an.

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Warum ein zweites Referendum über das Ausländerwahlrecht unwahrscheinlich ist

Duncan Roberts, Luxembour Timnes, Luxemburger Wort 6. Juni 2025

Der Politikwissenschaftler Philippe Poirier erklärt, dass Luxemburgs etablierte Parteien Referenden meiden, weil sie den Kontrollverlust fürchten. Das „Nein“ im Referendum 2015 zum Ausländerwahlrecht spiegelte vor allem Ängste um nationale Identität wider. Obwohl sich die gesellschaftliche Zusammensetzung seitdem verändert hat – etwa durch mehr Einbürgerungen – erwartet Poirier kein neues Referendum. Er kritisiert, dass sich Parteien zu wenig um die politische Integration von Ausländern bemühen und fordert mehr Engagement für eine inklusive Demokratie.

Der Beitrag erschien zuerst in der Luxembourg Times. Übersetzung mithilfe von KI, Bearbeitung: Thomas Klein