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Ghetto statt Integration

Zustände in Flüchtlingsunterkünften in Luxemburg sind nicht besser geworden

Stefan Kunzmann    tageblatt 6. Februar 2026

In mancherlei Hinsicht hat sich die Wohnungssituation der Geflüchteten in Luxemburg zugespitzt. Selbst wenn sie einen internationalen Schutz erhalten haben, bleiben sie mit vielen Problemen konfrontiert. Das zuständige Familienministerium und die ihm unterstellte Behörde ONA sind überfordert, während Flüchtlingshilfsorganisationen ihr Bestmögliches unternehmen.

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Rassemblements et « Platzverweis renforcé » – Avancée d’un côté, blocage de l’autre

 

Le Ministre des Affaires Intérieures a retiré l’avant-projet de loi sur les

rassemblements en plein air dans des lieux accessibles au public, et

proposé des modifications du projet de loi “Platzverweis renforcé”. Les

ONGs membres de Voĉo accueillent favorablement le retrait de

l’avant-projet sur les rassemblements, mais continuent d’émettre des

réserves catégoriques par rapport au projet« Platzverweis renforcé ».

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Staatsrat streicht umstrittene Verordnung zu Flüchtlingsstrukturen von Tagesordnung

Am Montag stand der Entwurf noch auf der Tagesordnung, am Dienstag wurde der Punkt gestrichen – nachdem die Zivilgesellschaft das Vorhaben der Regierung kritisiert hatte.
Die Flüchtlingsunterkunft Don Bosco sorgt schon länger für Kritik.  Foto: Adam Walder

Die Zivilgesellschaft wurde von einem Verordnungsentwurf zu Flüchtlingsstrukturen überrumpelt. Wie das „Luxemburger Wort“ am Montag berichtete, sollte der Staatsrat sich am Dienstag mit einem Verordnungsentwurf befassen, der dazu führen würde, dass Aufnahmeunterkünfte des Nationalen Aufnahmeamts (ONA) aus dem Gesetz über klassifizierte Betriebe herausgenommen werden.

Konkret bedeutet das unter anderem, dass nicht mehr die Arbeitsinspektion ITM Sicherheits- und Hygienestandards der Strukturen überwachen würde, sondern das ONA selbst.

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Kritik u geplangtem Reglement fir Flüchtlingsstrukturen – Et kéim « aus heiterem Himmel »

Radio 100komma7   3.Februar 2026

Strukturen, wou geflücht Persounen dran ënnerbruecht sinn, sti reegelméisseg an der Kritik. Esou och de Moment, wou op de soziale Medie Fotoen zirkuléieren, déi hei um Kierchbierg an der Struktur Tony Rollmann solle geholl gi sinn, an déi keng gutt hygieenesch Zoustänn weisen.

Verstoppte Lavaboen, knaschteg Toiletten a Kichen, déi och net ausgesinn, wéi wa se an der Lescht dacks gebotzt gi wieren.

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Regierung will Kontrolle von Hygiene-Standards in Flüchtlingsunterkünften auflockern

Luxemburger Wort 2. Februar 2026, Florian Javel

Für die Akteure aus der Zivilgesellschaft ist der neue Entwurf einer großherzoglichen Verordnung der Regierung über ONA-Strukturen eine wahre Bombe. Darin planen CSV und DP nämlich, die Unterbringungsstrukturen des Nationalen Aufnahmeamts (ONA) aus dem Gesetz über klassifizierte Betriebe herauszunehmen.

Die Aufnahmestrukturen fielen bisher in die Klasse 3A und mussten demnach vom Arbeitsministerium genehmigt werden. Zudem war die Arbeitsinspektion ITM dafür zuständig, die Einhaltung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen, die in der Commodo-/Incommodo-Prozedur enthalten sind, zu überwachen. Das soll künftig nicht mehr der Fall sein.

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Adapter les foyers ou rabaisser le cadre règlementaire

Nombre de structures d’hébergement des réfugiés ne répondent pas à des conditions élémentaires.
Ces situations ont été évoquées et dénoncées  e.a. par le Ombudsman fir Kanner an Jugendlech dans ses rapports et à plusieurs reprises par la presse.
Notons qu’il incombe au gouvernement de loger les demandeurs de protection internationale pendant la durée de l’examen de leur demande.
Si lors de la venue en nombre de demandeurs après 2015 ou suite à la guerre en Ukraine il y a eu urgences les autorités ont dû recourir à des solutions d’hébergement pas tout à fait conformes aux exigences de la loi du commodo/incommodo. Pareilles situations ne peuvent cependant perdurer.

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Coordination des initiatives

Réponse à la question parlementaire 3339 des députés Closener et Cruchten

Réponse du ministre de la Famille, des Solidarités, du Vivre ensemble et de l’Accueil à la

concernant l’intégration professionnelle des DPI, BPI et BPT et coordination des initiaves associatives.

Comment le suivi et la coordination des projets sont-ils assurés avec les acteurs publics compétents, notamment l’ADEM ? Le cas échéant, le Gouvernement organise-t-il des échanges structurés entre les porteurs de projets afin de favoriser les synergies et le partage de bonnes pratiques ?

Le Comité de pilotage du Fonds « Asile, migration et intégration » (AMIF), réunissant le ministère de laFamille, de la Solidarité, du Vivre ensemble et de l’Accueil (MFSVA), l’Office national de l’accueil (ONA),ainsi que la Direction générale de l’immigration du Ministère des Affaires intérieures, se réunit plusieurs fois par an afin de favoriser les échanges et la coopéraon autour des acons soutenues par le Fonds.

En ce qui concerne le suivi et la coordination des projets AMIF, des procédures de travail sont formalisées dans le cadre de ces projets. Des visites de monitoring conjointes des projets financés par le Fonds sont organisées par l’autorité de gestion (le MFSVA) et l’ONA auprès des porteurs de projets. Lire la suite

Wie Loriot die Migrationspolitik kommentieren würde

Léon Gloden betont gerne die humane Seite seiner „verantwortungsvollen“ Migrations- und Asylpolitik „mat Häerz a Verstand“, geigt aber mit im europäischen Orchester der „neuen Härte“.
Léon Gloden im Duett mit Generaldirektor der Immigrationsbehörde im Orchester der Europäischen Union

Léon Gloden solo, aber zugleich im Duett mit dem Generaldirektor der Immigrationsbehörde und im Orchester der Europäischen Union Foto: Editpress/Julien Garroy


Manch einer kennt noch Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot. Der Humorist und Grandseigneur der deutschen Fernsehkomik verstand es wie kein Zweiter, auf elegante Weise die Absurdität von Alltagssituationen, bürgerlichen Ritualen und bürokratischen Ausdrucksweisen sowie die Kommunikationsstörungen des Aneinander-vorbei-Redens zu entlarven. Die Übersetzung einer Pressemitteilung des Innenministeriums wäre nach Loriots Geschmack gewesen: „Andererseits wird die Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaats einfacher und schneller, nicht zuletzt aufgrund der Neugestaltung der Kriterien für die Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaats und der Verkürzung der Fristen im Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Mitgliedstaats.“

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Aushöhlung des Asylrechts: Schneller und mehr abschieben

 

| 15.01.2026 woxx

Die Reform der Asylprozeduren sieht schnellere Verfahren für Menschen aus vermeintlichen „sicheren Drittländern“ vor. Ihre Möglichkeiten, gegen Entscheidungen der Behörden vorzugehen, werden dagegen stark eingeschränkt.

Innenminister Léon Gloden (CSV) will das Asylrecht, nach Vorgaben des EU-Migrationspaktes, stark beschneiden. Der Fokus liegt auf schnellen Verfahren und Abschiebungen. (Photo : MAINT)

Am vergangenen Mittwoch stellte Innenminister Léon Gloden (CSV) einen Gesetzesvorschlag für die Umsetzung des „Europäischen Migrations- und Asylpaktes“ vor. Damit ändert sich die Art und Weise, wie mit Asylsuchenden umgegangen wird, grundsätzlich. So ermöglicht es der Pakt, ganz legal Menschen in Lagern festzuhalten (woxx 1782).

Luxemburg sei ein „großzügiges und solidarisches Land“, behauptete Gloden auf der Pressekonferenz, das Großherzogtum habe im Vorjahr immerhin EU-weit an siebter Stelle der Asylbewerber*innen pro Kopf gestanden. Die Zahlen jener, die in Luxemburg um internationalen Schutz angesucht haben, sind zwischen 2024 und 2025 um 12 Prozent zurückgegangen.

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