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Durchs soziale Netz gefallen – das will Max Hahn ändern

Interview  ; Luxemburger Wort 3. Februar 2024

Die Zeit, die ihm im vergangenen Jahr fehlte, will der Familienminister nun nutzen, um eigene Pläne in den Bereichen Armut, Senioren und Flüchtlinge umzusetzen.

In der neuen Regierung ist Minister Max Hahn auch für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig. An den Wartelisten will man festhalten, doch sollen in absehbarer Zeit 200 zusätzliche Betten hinzukommen.
In der neuen Regierung ist Minister Max Hahn auch für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig. An den Wartelisten will man festhalten, doch sollen in absehbarer Zeit 200 zusätzliche Betten hinzukommen. Foto: Christophe Olinger

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Heimat auf Zeit

Revue 20. Dezember 2023

In der breiten Öffentlichkeit herrscht teilweise ein falsches Bild vom Alltag in Flüchtlingsunterkünften vor.
Ein Besuch in einer der beiden Strukturen des Roten Kreuzes in der Weilerbach zeigt, dass hier vor allem ein Ziel oberste Priorität genießt: die sozio-kulturelle Integration der Flüchtlinge in die Gesellschaft

Zur Reportage

Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge nahezu erschöpft

Asylbewerber

Die Regierung bleibt auf der Suche nach weiteren Gebäuden zur Unterbringung von Asylsuchenden. Auch die Centres de Primo-Accueil stoßen an ihre Grenzen.

In den Centres de Primo-Accueil sind noch rund 100 Betten frei.
In den Centres de Primo-Accueil sind noch rund 100 Betten frei. Foto: Gerry Huberty

Luxemburger Wort online 11. Dezember 202 

Seit Oktober werden männliche, alleinstehende Dublin-Flüchtlinge nicht mehr automatisch in Luxemburg aufgenommen, sondern sie kommen auf eine Warteliste, was zu kontroversen Diskussionen geführt hatte. Man stoße an die Grenzen der Aufnahmekapazitäten, so hatte der ehemalige Außenminister Jean Asselborn einst die Entscheidung zu diesem Schritt begründet.

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Kontinuität der Härte 

Asylpolitik Experten kritisieren die „Direction de l’immigration“

Stefan Kunzmann, tageblatt 1. Dezember 2023
Die Luxemburger Asylpolitik, in der neuen Regierung dem Innenministerium zugeordnet, soll verschärft werden. Sie obliegt der „Direction de l’immigration“. Diese steht in einer langen repressiven Tradition. 
Behördengänge mögen die wenigsten Menschen. Für Deniz* sind sie noch heute ein Horror. Er denkt nicht gerne an die Zeit, als er zur „Direction de l’immigration“ gehen musste, um seinen Asylantrag in Luxemburg zu stellen. „Schon das Warten war schlimm“, sagt der Afghane, der Mitte 20 ist und vor gut acht Jahren hierherkam. „Bevor ich einen Termin bei dem Amt hatte, konnte ich die Nacht über nicht schlafen. Und auch später träumte ich immer wieder davon. Der Beamte, mit dem ich zu tun hatte, gab mir schnell zu verstehen, dass er mich nicht mochte und mir auch nicht glaubte. Dabei war alles, was ich ihm sagte, wahr.“

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Demandeurs de protection internationale à la rue : un collectif d’associations attaque l’Etat en justice

Communiqué de presse
17 novembre 2023

Demandeurs de protection internationale à la rue : un collectif d’associations attaque l’Etat en justice

Amnesty International, Médecins du Monde, Passerell, Ryse

Le 20 octobre dernier, le Ministre de l’Immigration et de l’Asile a annoncé suspendre l’accueil des hommes seuls demandeurs de protection internationale[1]. Il a ensuite ajouté publiquement le 1er novembre qu’il avait bien conscience que cette décision était illégale et contraire aux engagements internationaux et européens du Luxembourg[2]. Les associations présentes sur le terrain ont directement été impactées par cette annonce puisque une trentaine de jeunes hommes – tous demandeurs de protection internationale – se sont présentés dans nos locaux les jours suivants à la recherche d’un hébergement et de soutien.

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Jesuiten finanzieren private Unterbringung von Flüchtlingen

Asylsuchende, die unter dem Pont Adolphe geschlafen haben, sind nun mithilfe des Hilfswerks JRS in einer Herberge untergekommen

Jesuiten finanzieren private Unterbringung von Flüchtlingen

POLITIK / FLORIAN JAVEL, Luxemburger Wort  11. November 2023

Seit zwei Wochen ist die Rede von männlichen Dublin-Geflüchteten, die aufgrund überfüllter Flüchtlingsunterkünfte in Zelten unter dem Pont Adolphe schlafen müssen. Am Mittwoch berichtete das „Luxemburger Wort“ darüber, dass rund zehn Asylbewerber in einem Hotel im Norden untergekommen seien. Für die Unterkunft sei privat bezahlt worden. Nach Erscheinen des Artikels wies das Jesuiten-Flüchtlingshilfswerk das „Wort“ darauf hin, das JRS (Jesuit Refugee Service) sei für die Unterbringung der Flüchtlinge aufgekommen. „Seit dem 31. Oktober finanziert JRS täglich und aus eigenen Mitteln die Unterbringung der Asylsuchenden in einer Herberge im Norden“, heißt es in der E-Mail von der JRS-Vorsitzenden Agnes Rausch an das „Wort“. Dem JRS gehe es bei der Aktion um „die Würde des Menschen“ und darum, „die Willkommenskultur in Luxemburg aufrechtzuerhalten“.

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