Votre panier

Lettre ouverte au gouvernement

Lettre au gouvernement et échos de presse

Monsieur le Premier Ministre,
Monsieur le Vice – Premier Ministre,
Mesdames les Ministres,
Messieurs les Ministres,

Un large consensus existe pour constater que le Grand-Duché souffre d’une grave pénurie de logements abordables.
Rien ne sert de s’attarder sur les origines de cette situation ou les oublis des dernières années, il faut agir maintenant!
Cette crise touche de larges franges de la population et constitue une raison majeure de la pauvreté grandissante.

Si nous nous focalisons dans les lignes suivantes sur les structures d’hébergement des réfugiés, nous insistons sur les besoins en logements qui vont bien au-delà.
Traités et conventions internationales obligent le Luxembourg de loger les personnes qui lui demandent une protection internationale (DPI).

Lire la suite

Max Hahn: „Wir sind froh über jeden Flüchtling, der nicht zu uns kommt“

Die Flüchtlingsstrukturen im Land stehen massiv in der Kritik. Minister Max Hahn will diese nicht „schönreden“, verteidigt jedoch im LW-Interview seine Bilanz.
Der zuständige Minister für die Aufnahme von Flüchtlingen, Max Hahn, will „das Beste“ aus den Flüchtlingsstrukturen machen, betont er.  Foto: Marc Wilwert
Flofrian Javel, Luxemburger Wort 9. März 2026

Als Jean Asselborn dem neuen Minister für die Aufnahme von Flüchtlingen, Max Hahn, die Schlüssel zur ONA-Verwaltung übergab, hatte er Tränen in den Augen. Der LSAP-Dauerbrenner hatte kurz zuvor eine Warteliste für männliche, alleinreisende Dublin-Flüchtlinge einführen müssen, weil die Aufnahme­strukturen am Limit angekommen waren. In den Wochen darauf wurde über Flüchtlinge berichtet, die auf der Straße schlafen mussten.

Das sind die Bedingungen, unter denen Hahn die Aufgabe Asselborns übernahm. Seither hat sich wenig geändert. Die ONA-Strukturen sind weiterhin zu 98 Prozent ausgelastet. Schlimmer noch: Geleakte Bilder aus den Unterkünften weisen auf schlechte Hygienezustände hin. Bewohner richten sich mit offenen Briefen an den Minister und prangern „menschenunwürdige Lebensbedingungen“ an.

Seitdem Hahn mit Vertretern der Familienkommission aus dem Parlament vor zwei Wochen Strukturen in Mersch, Käerjeng und Zolver besucht hat, wächst der Druck auf ihn weiter. Wie schlecht es wirklich um die Strukturen steht, wie Hahn mehr Platz für Flüchtlinge schaffen will und warum die geopolitische Lage im Nahen Osten den Druck auf die Aufnahmestrukturen im Land erhöhen könnte, hat das „Luxemburger Wort“ den Minister gefragt.

Max Hahn, Sie haben vor zwei Wochen gemeinsam mit Abgeordneten drei Flüchtlingsstrukturen besucht. Die in Zolver und in Mersch stehen besonders stark in der Kritik. Danach sind Sie weggefahren, ohne den Besuch zu kommentieren. Warum?

Ich habe nach dem Besuch keine Interviewanfragen erhalten.

Die Pressevertreter standen vor der Struktur. Andere Abgeordnete sind vor die Mikrofone getreten – nur Sie nicht.

Als Minister bin ich immer verfügbar, wenn es Fragen gibt. Ich zähle nicht zu denen, die medienscheu sind.

Abgeordnete sprachen nach dem Besuch von „gefängnisähnlichen Verhältnissen“ oder „desaströsen Zuständen“ in den Strukturen. Können Sie die Kritik nachvollziehen oder haben Sie an dem Tag etwas anderes gesehen?

Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass die Strukturen, die wir in Luxemburg haben, das sind, was sie nun eben sind. Ich habe nie probiert, etwas schönzureden. Die Situation ist so: Wir haben viele Betten, brauchen aber auch viele, weswegen wir auf keine Strukturen verzichten können. Wir müssen also das Beste aus den Unterkünften machen, die wir haben.

Ich möchte zudem betonen, dass ich der war, der den Abgeordneten vorgeschlagen hatte, die Strukturen zu besuchen.

Seit dem Regierungswechsel nach den Chamberwahlen 2023 ist Max Hahn zuständig für die Aufnahme von Flüchtlingen in Luxemburg.  Foto: Marc Wilwert

Sie wollen nichts schönreden, aber würden Sie wirklich unterschreiben, dass in manchen Strukturen „gefängnisähnliche Verhältnisse“ herrschen?

Nein, das finde ich nicht. Es wird dem Bild, das ich sehe, nicht gerecht. Man kann beim ersten Besuch einer Flüchtlingsstruktur den Eindruck erhalten, weil dort Sicherheitskräfte zu sehen sind. Die sind aber da für die Sicherheit der Bewohner.

Man muss eben wissen: Der Bereich der Flüchtlingsaufnahme ist überall auf der Welt etwas Besonderes, das mit nichts zu vergleichen ist. Mich haben meine ersten Besuche als Minister und als Mensch ebenso sehr geprägt. Dennoch dürfen wir uns als Luxemburg nicht schlechter reden, als wir sind.

Die Frage, ob ich stolz bin oder nicht, stellt sich nicht.

Die Grünen-Abgeordnete Djuna Bernard ging so weit zu sagen: „Ich habe ein Bild von Luxemburg gesehen, auf das ich nicht stolz bin.“ Sind Sie als Minister stolz, wie Luxemburg mit Flüchtlingen umgeht?

Die Frage, ob ich stolz bin oder nicht, stellt sich nicht. Luxemburg ist mit über 8.000 Betten immer sehr solidarisch gewesen. Wir stehen EU-weit oben auf dem Podium. Aber es braucht mehr Bemühungen in dem Bereich.

Selbst, wenn wir nur die neuesten und modernsten Strukturen hätten, würde ich nicht sagen, dass ich stolz bin. Für mich sollte kein Mensch auf der Flucht sein und schon gar nicht Kinder oder vulnerable Personen. Wir machen das Beste aus der Situation, um Flüchtlinge würdig bei uns unterzubringen.

Woran messen Sie, dass Sie gerade wirklich das Beste aus der Situation machen? Schließlich schreiben Ihnen Bewohner von Flüchtlingsstrukturen offene Briefe, in denen sie „menschenunwürdige Lebensbedingungen“ beklagen.

Nicht nur der Minister muss sein Bestes tun, sondern wir alle zusammen: die Regierung, die Gemeinden und die Zivilgesellschaft. Gelingt es uns, das Beste aus der Situation zu machen? Es geht immer besser. Das würde vor allem gehen, wenn man neue Strukturen hat. Aber selbst dort ist es als Flüchtling nicht einfach zu leben. Wir müssen den Menschen, die zu uns kommen, klarmachen, dass sie in Luxemburg in einem Land leben, wo es seit 25 Jahren eine Wohnungskrise gibt, und ihnen keine falschen Hoffnungen machen.

Vor zwei Wochen besuchten die Mitglieder der Familienkommission der Chamber die umstrittene Flüchtlingsstruktur in Zolver.  Foto: Gerry Huberty/ LW-Archiv

Immer wieder gibt es Kritik an den Hygienestandards in den Strukturen. Vor dem Besuch der Abgeordneten in Zolver, Mersch und Käerjeng soll es größere Putzaktionen gegeben haben. Warum waren diese notwendig, wenn Sie doch immer wieder betonen, dass die Hygiene in den Strukturen gesichert ist?

In den Strukturen des Nationalen Aufnahmeamts (ONA) sind externe Firmen, die professionell putzen, für die Instandhaltung und die Sauberkeit der geteilten Räume zuständig. Das war schon vorher so und ist heute immer noch so.

Hat es diese Putzaktionen nur gegeben, weil Abgeordnete zu Besuch waren?

Ich habe keine solchen Anweisungen im Vorfeld gegeben. Im Gegenteil: Ich war der, der den Vorschlag gemacht hat, dass die Abgeordneten sich für zwei Strukturen entscheiden, die sie sich ansehen wollen. Zolver war eine davon.

Die Struktur in Zolver steht schon länger in der Kritik, weil dort 29 Frauen in einem Schlafsaal leben. Warum schließen Sie die Struktur nicht einfach, wenn anscheinend niemand damit zufrieden ist?

Es sind Umbauten vorgesehen. Wir werden die Anzahl der Menschen in dem Schlafsaal reduzieren und Trennwände aufstellen. Ich möchte aber betonen, dass in dem Schlafsaal keine Kinder oder vulnerablen Menschen untergekommen sind.

Es gibt nicht die eine Zauberlösung, um die modernsten Betten zur Verfügung stellen zu können, die sich mit einem Schalter einfach so umsetzen lässt. Ich stehe für die Politik des Machbaren. Das bedeutet: das Beste aus den Strukturen zu ziehen, die wir haben.

Es gibt nicht die eine Zauberlösung, um die modernsten Betten zur Verfügung stellen zu können (…).

Aus mehreren Flüchtlingsunterkünften leaken Videos und Fotos von Schimmel, Dreck und verstopften Waschbecken. Wie kann das sein, wenn doch professionelle Putzkräfte die Räumlichkeiten instandhalten?

Die Bilder haben mich schockiert. Es ist unser Ziel, die Menschen in Würde bei uns aufzunehmen. Es gibt aber ein paar schwarze Schafe, die die Installationen in dem Zustand hinterlassen, in dem wir sie vorgefunden haben.

Die Bilder schockieren mich aber vor allem, wenn ich daran denke, dass unser Putzpersonal alles wieder instandsetzen muss. Es ist inakzeptabel, dass die Solidarität Luxemburgs im Bereich der Flüchtlingsaufnahme von verschiedenen nicht anerkannt und respektiert wird.

Die, die keine „schwarzen Schafe“ sind, leben aber in der Zwischenzeit in verdreckten Strukturen. Was ist also Ihre Lösung, um ihnen eine würdige Unterkunft zu ermöglichen?

Solche Fotos, wie sie in den letzten Wochen kursiert sind, wird es immer geben. Es gibt immer schwarze Schafe. Zu der Arbeit, Gemeinschaftsräume sauber zu halten und eine würdige Aufnahme zu ermöglichen, gehört auch die Arbeit mit den Menschen. Die, die für den Dreck verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Meines Wissens passiert dies bereits. Es ist aber schwer, jedes Mal herauszufinden, wer von sechs Toiletten eine verdreckt hat.

Die Fotos kursieren nicht erst seit Wochen, sondern seit Jahren. Die bisherigen Maßnahmen scheinen demnach nicht zu wirken.

Es stimmt. Die Kritik gibt es immer wieder. Wir müssen die Menschen in den Strukturen mehr in die Verantwortung nehmen.

Max Hahn wehrt sich nicht gegen die Einführung verpflichtender Aufnahmequoten für Gemeinden, zweifelt allerdings an der Umsetzung.  Foto: Marc Wilwert

Die Diskussionen rund um die Aufnahmestrukturen haben die Debatte rund um die Aufteilung der Geflüchteten im Land wieder angeheizt. Im Koalitionsabkommen steht, dass sich alle Gemeinden beteiligen werden. Führen Sie also verpflichtende Aufnahmequoten ein?

Bis jetzt konnte mir noch niemand erklären, wie eine solche Quote funktionieren soll. Die müsste aber der Innenminister einführen, nicht ich. Prinzipiell bin ich nicht gegen eine solche Quote. Doch würde das heißen, dass wir Gemeinden ab heute drei Jahre Zeit geben, sich an die Quote zu halten? Das löst mein Problem der Aufnahme jetzt zurzeit nicht.

Und was soll mit den Gemeinden passieren, die sich nicht daran halten? Bekommen sie weniger Geld? Werden wir ihre Sporthalle oder ihre Buvette beschlagnahmen? Die Stimmung im Land würde kippen. Ich würde von solchen Sachen abraten.

Sie haben also nichts gegen Quoten, werden diese aber nicht umsetzen?

Es löst mein akutes Problem heute nicht. Und zudem: Die, die es heute am härtesten fordern, sind auch die, die zehn Jahre den Innenminister aufgestellt haben. Sie haben keine Quoten umgesetzt und das wahrscheinlich nicht ohne Grund.

Würden Sie sagen, dass die Gemeinden Schuld daran sind, dass die Aufnahmestrukturen im Land überfüllt sind? Nur ein Drittel von ihnen hilft aktuell bei der Aufnahme mit.

Mein Wunsch ist es, dass es solidarische Bemühungen quer durch das Land gibt und jede Gemeinde hilft. Deswegen gehe ich in die Schöffenräte und zeige ihnen, welche Strukturen möglich wären, und erkläre ihnen genau, wie das Ganze funktioniert.

Zum Beispiel, dass sie jede Flüchtlingsstruktur zu 100 Prozent vom ONA finanziert bekommen. Ich rede mit ihnen aber auch über ihre Sorgen und versuche, sie ins Boot zu holen. Das schaffen wir nur zusammen, auch wenn es mühsam ist und lange dauert. Ich weiß auch, dass die Strukturen, die heute genehmigt werden, erst nach dieser Legislaturperiode fertig sein werden, aber es ist mir wichtig, die Gemeinden zu informieren.

Die Stimmung im Land würde kippen. Ich würde von solchen Sachen abraten.

Über die Einführung von verpflichtenden Aufnahmequoten für Gemeinden

Also sind die Gemeinden aktuell unsolidarisch?

Es gibt Gemeinden, die sehr solidarisch sind, und andere, die das Ganze nicht auf dem Schirm haben.

Sie haben gesagt: Sie touren durch alle Gemeinden, um sie darüber zu informieren, was sie tun können, um bei der Flüchtlingsaufnahme zu helfen. Bisher haben Sie keinen nennenswerten Erfolg feiern können. Sind Sie mit Ihrer Strategie gescheitert?

Ich kann Ihnen sagen, dass, wenn ich versuche, über einen Rundbrief Gemeinden um ihre Solidarität zu bitten, die Resonanz sehr klein ist. Wenn ich aber in den Schöffenrat gehe, kann ich bei Einzelgesprächen auf die Bedenken der Gemeinden eingehen. Damit haben Sie das Ganze auf dem Schirm. Ich werde aber niemanden zwingen, etwas zu tun.

Mit den aktuellen Ereignissen im Iran und der geopolitischen Instabilität im Nahen Osten könnte es zu einer weiteren Flüchtlingswelle kommen. Ist Luxemburg gewappnet?

Ich schaue besorgt auf die dortige Situation. Als Minister weiß ich, dass, wenn Konflikte länger anhalten, das mit zusätzlichen Flüchtlingen einhergeht. Unser Aufnahmenetzwerk hier im Land gibt das aber nicht her. Wir sind froh, überhaupt mit der Zahl an Flüchtlingen, die wir aktuell haben, klarzukommen.

Wir hätten im Falle einer größeren Flüchtlingswelle also keine Kapazitäten?

Den Platz haben wir nicht. Kein Land wäre darauf vorbereitet. Wir freuen uns über jeden Flüchtling, der nicht herkommt.

Flüchtlingen a genervten CSV-DP Ministeren

BRIEFE AN DIE REDAKTION, Luxemburger Wort 7.März 2026

Deen ee Minister wëll déi, déi hei sinn, rëm heem schécken. Laut him sollten déi eng vun

hinnen do am Krich un d’Front, déi aner sollten doheem déi futtis geschossen Haiser an

Infrastrukture rëm flécken. Hie versteet net, firwat déi all iwwerhaapt heihi koumen. Et

schéngt es wéi wann hien am Geschichtsunterricht geschwänzt hätt, soss wéisst hien

datt 1940 e groussen Deel vun eiser Bevëlkerung, sief et an d’Éislek, oder an d’Frankräich

geflücht wär. Vereinfacht gesot: dat ass op der ganzer Welt esou. Soubal e Krich ufänkt,

flücht en Deel vun der Zivilbevëlkerung am Land oder iwwer d’Grenze vum Land.

Deen anere Minister huet vill verliefte Wunnstrukturen, wou Flüchtlinge joerzéngtelaang

dra gepärcht goufe, vu senge Virgänger-Ministere „geierft“. Der zoustänneger

Chamberskommissioun wollt hien en uerdentleche Foyer zu Käerjeng weisen.

D’Kommissiounsmembere wollten sech och nach zwee aner Foyeren ukucken. An déi

zwee ware fir si, mee scheinbar och fir de Minister, fir sech ze schummen. Firwat hätt hie

sech soss no der Visite hanner de verdonkelte Fënstere vu sengem Déngschtauto wéi een

„Flüchtende” aus dem Stëbs gemaach?

Kuerze Fazit: déi zwee Ministere wäre frou wa si de Flüchtlings-Dossier lass wären. Meng

Fro: firwat setzen si sech net mat de Leit „vum Terrain” zesummen, fir gemeinsam no

kuerz- a mëttelfristegen, mënschewierdege Léisungen ze sichen? Et ginn där, an da

wären déi zwee Hären huerteg rëm manner genervt a géifen als tatkräfteg Politiker

gelueft ginn. „Just do it!”

Jean Lichtfous, Briddel

Ab Mai patrouillieren rumänische Polizisten in Luxemburg

Verwaltungsabkommen unterzeichnet

Besserer Informationsaustausch und gemeinsame Einsätze sollen insbesondere Menschenhandel und organisierte Bettelei ins Visier nehmen.
Ab Mai 2026 sollen rumänische Polizeibeamtinnen und -beamte in Luxemburg im Einsatz sein und gemeinsam mit der luxemburgischen Polizei Streifengänge und Aufgaben der öffentlichen Sicherheit übernehmen. Foto: Anouk Antony / Shutterstock

Luxemburg baut die polizeiliche Zusammenarbeit mit Rumänien aus. Am Rande des EU-Rats „Justiz und Inneres“ in Brüssel hat Innenminister Léon Gloden (CSV) am Donnerstag eine Verwaltungsvereinbarung mit seinem rumänischen Amtskollegen Marian-Cătălin Predoiu unterzeichnet. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen nach Angaben des Innenministeriums Menschenhandel und organisierte Bettelei.

Das Ministerium betont in einer Pressemitteilung, die Vereinbarung solle insbesondere den Informationsaustausch erleichtern und gemeinsame Einsätze unterstützen. Ein sichtbares Element seien temporäre gemeinsame Patrouillen: Ab Mai 2026 sollen rumänische Polizeibeamtinnen und -beamte in Luxemburg präsent sein und an der Seite der luxemburgischen Polizei an Streifen sowie Aufgaben der öffentlichen Sicherheit teilnehmen.

Gloden wird in dem Kommuniqué mit der Einschätzung zitiert, grenzüberschreitende Kriminalität erfordere stärkere Instrumente. Darauf weise auch der Bericht der Beratenden Menschenrechtskommission (CCDH) über Menschenhandel hin, der am 29. Januar in der Abgeordnetenkammer vorgestellt wurde.

Über klassische Polizeiarbeit hinaus soll die Kooperation nach Darstellung des Ministeriums auch den Austausch zu Desinformation, hybriden Bedrohungen und Cybersicherheit umfassen. Konkrete Mechanismen nennt das Kommuniqué nicht.

2 motions rejetées à la Chambre

a) Motion de Claire Delcourt

La Chambre des Député-e-s,
Rappelant la Convention des Nations Unies relative aux droits de l’enfant ;
Se référant à la Convention européenne des droits de l’homme ;
Tenant compte du plan d’action national « Zesumme fir d’Rechter vum Kand » ;
Faisant référence à la lettre de l’Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher (OKAJU) du 25 février 2026,
dans laquelle il est déploré que les droits de l’enfant ne soient toujours pas respectés dans certaines
structures de l’Office national de l’Accueil (ONA), notamment en raison de problèmes de salubrité,
de violences, de stress chronique et de rationnement alimentaire ;
Considérant les observations effectuées par les membres de la Commission de la Famille de la
Chambre des Députés lors des visites du 23 février 2026 dans trois structures d’hébergement
gérées par l’ONA ;
Conscient qu’une prise en charge inadéquate peut constituer un traumatisme supplémentaire pour
des enfants déjà fragilisés par leur parcours migratoire, et entraîner des conséquences graves sur
le plan physique, psychique et social pouvant persister jusqu’à l’âge adulte, susceptibles de porter
atteinte à leurs droits fondamentaux ainsi qu’à leur développement et leur épanouissement ;
invite le gouvernement à
Prendre, dans les meilleurs délais, toutes les mesures nécessaires afin de mettre fin aux conditions
d’hébergement indignes des enfants dans toute structure de l’ONA où de telles conditions ont été
constatées, notamment en ce qui concerne la salubrité des locaux, l’accès à la lumière naturelle et
à l’air sain, ainsi que la protection des enfants contre toute forme de violence et de stress
chronique ;
Garantir que les enfants hébergés dans les structures de l’ONA bénéficient de conditions dignes et
conformes aux droits de l’enfant, et ce de manière égale, indépendamment de la structure dans
laquelle ils résident ;
Veiller à ce que l’alimentation des enfants ne fasse l’objet d’aucun rationnement et que ceux-ci
aient accès à tout moment à une alimentation et à des boissons saines au sein des structures ;
Élaborer et à mettre en oeuvre un concept de protection de l’enfance dans chaque structure de
l’ONA accueillant actuellement des enfants ou susceptible d’en accueillir à l’avenir.

Rejetée par  35 voix contre 25, c’est à dire tous les députés CSV et DP contre, tous les députés de l’opposition pour (LSAP, ADR, Greng, Lénk, Piraten)

b) Motion de Djuna Bernard (Gréng)

 

Dépôt : Djuna BERNARD
Luxembourg, le 3 mars 2025
MOTION
relative à l’accueil des demandeur e s de protection internationale
La Chambre des Député e s,
considérant
– la saturation constante du réseau des structures d’hébergement pour
demandeur-e-s de protection internationale, ainsi que les difficultés persistantes
liées à la création de nouvelles structures ;
– les témoignages récurrents faisant état de situations d’insalubrité, d’insécurité et
de conditions de vie problématiques au sein de certaines structures
d’hébergement ;
– les difficultés rencontrées par les bénéficiaires de protection internationale pour
sortir du réseau d’hébergement et accéder à un logement autonome ;
– l’impact significatif des conditions de vie et d’accueil sur la santé mentale et
physique des résident e-s des structures d’accueil, sachant qu’il s’agit souvent de
personnes vulnérables en raison de leur parcours et de leur vécu ;
– que le programme gouvernemental 2023-2028 prévoit que « le Gouvernement
demandera à l’Administration des bâtiments publics l’établissement d’un plan
pluriannuel afin de construire de nouvelles structures pour le réseau
d’hébergement de l’ONA et d’évaluer les besoins de rénovation des structures
existantes » ;
– que le programme gouvernemental 2023-2028 prévoit également que « les DPI
seront répartis équitablement à travers le pays. Toutes les communes devront
participer et être solidaires en ce qui concerne l’effort de créer des structures pour
DPI » ;
invite le Gouvernement à
– assurer des capacités d’accueil suffisantes et adaptées, afin de garantir un
accueil digne à toute personne demandant une protection internationale au
Luxembourg ;
– instaurer un mécanisme de solidarité entre les communes, sur base de critères
clairs et transparents, afin d’assurer une répartition équitable des structures
d’hébergement sur l’ensemble du territoire national ;
– élaborer et mettre en oeuvre sans délai le plan pluriannuel prévu dans le
programme gouvernemental 2023-2028, en vue de la construction des structures
d’hébergement et de la rénovation des structures existantes ;
– respecter les normes et recommandations de l’Agence de l’Union européenne
pour l’asile concernant les conditions d’accueil ;
– mettre en place une instance de contrôle externe et indépendante, dotée d’un
droit d’accès aux structures d’accueil, chargée d’évaluer régulièrement les
conditions d’hébergement et dont les recommandations devront être mises en
œuvre dans des délais précis ;
– garantir qu’aucune personne ne soit contrainte à quitter une structure
d’hébergement sans solution de relogement adaptée, afin de prévenir toute
situation de précarité ou de sans-abrisme.

Même rejet !

Aufnahmepolitik: Druck im Kessel

| 26.02.2026  WOXX

Die Opposition wird zunehmend lauter, NGOs und Flüchtlinge kritisieren in mehreren Briefen erneut: Die Zustände in einigen ONA-Strukturen sind unzumutbar. Trotzdem hält die Regierung an ihrer prekären Aufnahmepolitik fest.

„Hinter dieser Mauer leben Kinder, Familien, Menschen“, erinnerten die grünen Abgeordneten Djuna Bernard und Meris Sehovic am Montag vor der Struktur „Tony Rollman“ auf Kirchberg. Die Kritik zu den Lebensumständen in einigen ONA-Strukturen wird immer lauter. (Foto: María Elorza Saralegui/woxx)

 

Lire la suite

Visite de députés – et du Ministre- de 3 foyers pour réfugiés

Le lundi 23 février la Commission de la Famille de la Chambre des Députés – avec le Ministre de la Famille – ont visité 3 structures d’hébergement: Mersch, Kärjeng et Zolver

D’abord la parole aux résidents de Mersch et de Zolver

La presse

Luxemburger Wort 23. Februar 2026

Kritik an Flüchtlingsunterkünften: „Ein Luxemburg, auf das ich nicht stolz bin“

Am Montag machten sich Abgeordnete ihr eigenes Bild von drei Flüchtlingsstrukturen, nachdem diese aufgrund „desaströser“ Zustände mehrmals kritisiert worden waren
Abgeordnete der Familienkommission wollten sich am Montag ihr eigenes Bild von drei Flüchtlingsstrukturen im Land machen. 

Lire la suite

Bürgerversammlung in Esch Alzette

laut Luxemburger Wort vom 25. Februar

Mehrere Fragen, die laut eigenen Aussagen von Betroffenen selbst kamen, betrafen das

Schicksal von Asylsuchenden und die Frage, wie sich die Lebensbedingungen in deren

Unterkünften verbessern ließen. Die Vertreter der Stadt betonten denn auch mehrmals,

dass es sich bei dieser Versammlung um eine Initiative der Stadt handele und demnach

nur Themen behandelt werden könnten, die in deren Kompetenzbereich fallen.

 

Quelques faits sur la journée du 23 février

Serge Kollwelter
Mersch: voulant demander à la présidente de la Commission parlementaire si Marianne et moi pouvions les accompagner à l’intérieur de l’hébergement, un sieur portant un badge de ONA m’a repoussé « sur ordre d’en haut ».
J’ai pas pu m’empêcher de dire : « Als Weimeschkircher kënnt dat Ganzt mir vir datt der hei 2 verarscht gin : t’Bewunner engerseits an Deputéierten anererseits. En 1787 le prince Potemkine érige de fausses façades de villages prospères le long du parcours de Catherine II, aujourd’hui on appelle cela plus prosaïquement du window dressing. Il faudrait souhaiter que le commission fasse le tour de tous les foyers 3 ou 4 fois par an !
Soleuvre: La presse attend les députés. Pendant ces presque 2 heures d’attente des résidents sortent et parlent avec la presse.
Pendant cette période une voiture de police passe une douzaine de fois devant le foyer. On ne peut s’empêcher de se demander : pourquoi ?
Avant que le Ministre ne sorte avec sa voiture aux vitres teintées, 2 Messieurs du gabarit de gardes de corps se pointent devant les journalistes pour laisser passer la voiture du Ministre.